FROM THE WALL TO THE WALL - JERUSALEM CALLS PEACE - www.jerusalem-ruft-frieden.org

NACH DEM ENDE DES FRIEDENSWEGES VON BERLIN NACH JERUSALEM, DER GESCHICHTE UND BLUTSPUR EUROPAS UND VORDERASIENS FOLGEND – GEHT DIE FRIEDENSARBEIT WEITER – AUF DEM THERAPIEHOF – SCHECHINA - einem ganzheitlichen musik-, atem- und traumatherapeutischen Zentrum!

Dienstag, 31. Juli 2012

Schweiz - "Kurdistan" - Buddha und Zisterzienser


 
 


Heute ein Blog mit großen Schritten..."Kurdistan" - ""Tibet" - auf dem Weg nach Jerusalem...
Aus dringenden familiären Gründen und der Oma hatte ich entschieden – aus der Schweiz noch ein letztesmal vor Jerusalem und dem endgültigen Einschwenken nach Süden meine Familie zu besuchen – in Potsdam/Berlin – und daher das Fusspilgern zu unterbrechen. Folgende Stationen lagen auf dem Weg – per Anhalter – Öffentliche Verkehrsmittel und zu Fuss – Von Lausanne, wo ich herzliche Aufnahme beim kurdischen Dönerbesitzer fand – und spät nachts noch seinen israelischen Freund kennenlernte - über ein tibetanisches buddhistisches- und ein Zisterzienser – Kloster bei Vevey und Hauterive sowie eine uralte römische Brücke nach Fribourg. Dann über die ökumensche Vesper der Gemeinde in Wahlern und die sehr freundliche katholische in Bern/Köniz nach Solothurn, wo ich herzliche private Aufnahme fand. Von dort ging es nach Basel und dann weiter über die Stolpersteine in Freiburg, den Ulmer Münster nach Potsdam und Berlin, worüber der nächste Blog in den nächsten Tagen handelt. Morgen werde ich schon wieder aufbrechen zu Fuss von Benediktbeuren Richtung Schweiz – St. Gallen – Zurich – Einsiedeln...jedoch darüber etwas zeitversetzt. Shalom – Salam!

Montag, 2. Juli 2012

Genf





Herzliche Grüße vom Genfer See –  heute etwas länger direkt aus dem Leben – auch mit den traurigen Seiten des Weges – am Freitag in Genf – noch vor der Bat Mitzwa – suchte ich Unterkunft – 33 Grad Hitze und schwül, welche mir sehr zu schaffen machten.




Ich kam zur Lutherisch Protestantischen deutschen Gemeinde St. Madeleine – eine sehr herzliche Pfarrerin begrüßte mich – obwohl sie viel zu tun hatte – sie nahm sie sich Zeit – und fand auch einen Weg – es steht etwas frei zur Zeit – sie müsse es nur noch mit ihrem Kollegen absprechen – 2 Stunden später kam ich wieder – es war kurz vor 15 Uhr, der Pfarrer begrüßte mich lächelnd und sagte gleich – das Wochenende sei so voll – so viele Termine und sie müssten ja an die älteren Mieterinnen in den anderen Wohnungen denken – es ginge leider nicht. In 3 Jahren habe ich einiges erlebt. Ich war etwas geschockt und sehr ruhig – hatte mich ja bei dem Wetter schon gefreut – gerade wegen der Friedensmission und der Ökumene in Genf den Weg mit der katholischen und der Protestantischen Gemeinde verbinden zu können.....
So übernachtete ich wieder bei der Armee de Salut – der Salvation Army. Freundliche Mitarbeiter begrüßen dort die sozial Schwächeren Genfs. Am nächsten Tag hatte ich Pech in der orthodoxe Synagoge, weil leider eine geschlossene Bat Mitzwa war und die Moschee stand leider nur für Moslems offen – jedoch Shalom – Salam! Bis bald...einige Bilder...die Mauer der Reformation...– UNHCR – Shoa -- ...Syrien...Obdachlose - auch allgegenwärtig in einer schönen und doch auch einer reichen und aberwitzig teuren  Stadt - einer der teuersten der Welt - Genf!